Das
Jugendzeltlager stand wieder auf dem Kalender und wir hatten einen
neuen Rekord in den Anmeldungen zu verbuchen. Bewährtes soll man
nicht ändern, das gilt für das Organisationsteam Susanne
Schlegl, Betreuerin der Junioren und Daria Fischer, Jugenleiterin sowie
für das Ziel, der Monte Kaolino in Hirschau.
Wie immer perfekte Organisation im Vorfeld und so stand dem Start am
Freitag nichts mehr im Wege. Nach der Wetterüberraschung vom
letzten Jahr hatten wir einen ständigen Blick auf die Entwicklung
heuer und die war alles andere als beruhigend, aber davon
später mehr.
Treffpunkt
Parkplatz Pegnitzwiesen, alle waren pünktlich doch kurz bevor das
Kommando zum Start gegeben wurde, ein Anruf aus Hirschau bei unserem
Vorstand Gerd Pencz, mit der Reservierung sei etwas schief gegangen und
der Platz wäre weg. Das klären wir vor Ort, wurde entschieden
und los gings im Konvoi nach Hirschau. Dort angekommen ein ratloser
Campingplatzwart aber schnell waren Alternativen in der Umgebung
gefunden.
Doch die Verhandlungen von unserem Vorstand trug Früchte und es
wurde doch noch ein Platz vor Ort gefunden und der war super,
etwas enger als sonst aber mehr als ausreichend.
Aufbau, sehr mühselig, der Boden war hart wie Beton, doch nach
viel Schweiß stand die Hilaritas Zeltstadt, so umfangreich wie
noch nie. Jetzt war Baden angesagt, die Kinder mit den Betreuerinnen
waren schon unterwegs, jetzt stieß auch das Aufbauteam dazu.
Anschließend gemeinsames Abendessen und noch ein Ausflug
spät am Abend auf den Monte. Tolle Aussicht, bei immer noch
wunderbarem Wetter. Um 23.00 Uhr war dann Nachtruhe angesagt und alle
fielen ins Bett.
Bis 03.00 Uhr, dann war es vorbei mit der Nachtruhe. Tanja Pencz
(Trainerin der Kindergarde, hatte geplant erst am Samstag
nachzukommen) rief uns in der Nacht an, in Lauf ist die Hölle los.
Regen, Hagel, Sturm, stellt Euch auf das Schlimmste ein.
Schnell waren die Betreuerinnen und Betreuer auf den Beinen und
organisierten ein sicheres Lager für die Aktiven. Verteilt auf
Busse, Wohnwagen und Autos, so ging nichts schief. Der Rest verzurrte
alles sturmsicher und so konnten wir etwas beruhigter auf das Wetter
warten. Gruselig war es, aber Gott sei Dank, wir wurden mehr oder
minder verschont. So konnte ein Teil wieder in die Zelte umziehen, ein
großer Teil aber schlief einfach weiter, wo er gerade war.
Der Samstag fing dann mit ein bischen Aufräumen und Herrichten an,
aber schnell war man beim gemeinsamen Frühstück. Jetzt war
Baden, Rodeln, Spaß haben und relaxen angesagt. Ein sehr, sehr
kurzweiliger Tag bei bestem Wetter verging viel zu schnell.
Nochmal auf den Monte, gemeinsames Bemalen von T Shirts, Gegrilltes zum
Abendessen, Grillmeister wie gewohnt unser zweiter Vorstand Markus
Hampel und schon war auch Schlafenszeit. Wir waren alle fertig, so war
es gar nicht schlimm, das es gegen 21.30 Uhr zu regnen begann. Die
Kinder ins Zelt, teilweise wurde noch ein wenig gescherzt aber die
meisten waren sofort im Tal der Träume.
Am Sonntag morgen dann noch ein gemeinsames, gemütliches
Frühstück, die Auswahl hielt allerdings mit manchen Sterne
Restaurant locker mit. So zog sich das etwas länger hin,
anschließend verstauten die Kinder Ihre Sachen und gingen nochmal
ins Bad bevor dann zum Aufbruch gerufen wurde. Der Rest der Betreuer
und einge angereiste Eltern bauten zusammen ab und sehr schnell,
für manche zu schnell, war das Wochenende auch schon vorüber.
Abfahrt, verstauen der Sachen im Vereinsheim und Übergabe
der Kinder an die Eltern an den Pegnitzwiesen und schon war es
das.
Sehr, sehr schade, ich hätte es durchaus noch etwas ausgehalten,
aber das nächste Jahr und somit das nächste
Zeltlager kommt bestimmt.
Bis zum nächsten Jahr
Hilaritas Hey Laff

Ankunft: Heiss war es, aber der Aufbau startet bereits

Der Boden war wie Beton

Aufstellung zum Gruppenbild am Platz...

...und auf dem Berg
Bastelstunde
Text: G. Pencz; Bild: W. Fischer/ G. Pencz